Urlaub in den Hüttener Bergen

Bismarck-Denkmal auf dem Aschberg

Bismarck-Denkmal

Auf dem Aschberg steht ein Denkmal des ehemaligen deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck, der Schwert und Kaiserkrone in den Händen hält. Geschaffen wurde das aus Kupferblech geformte Standbild vom schleswig-holsteinischen Bildhaer Adolf Brütt. Nachdem der Kanzler zunächst weiter nördlich auf dem Knivsberg bei Apenrade in einen 45 m hohen Bismarckturm integriert war, fand er nach einer langen Irrfahrt 1930 seinen Platz südlich der deutsch-dänischen Grenze auf dem Aschberg.

Windmühle Auguste in Groß Wittensee

Windmühle Auguste
Die Windmühle wurde im Jahr 1874 erbaut. 1991 wurde ein "Mühlenverein zur Erhaltung der Groß Wittenseer Windmühle e.V." gegründet. 1998-2000 wurde die Mühle aufwändig saniert. Nach Voranmeldung kann die Mühle besichtigt werden. Anmeldungen zu Mühlenführungen nimmt der Eigentümer, Hans Lemke, entgegen (Tel.: 04356-99 51 49).
Mühlentyp: Kellerholländer mit Windrose und Jalousieflügeln, windgängig und mahlfähig in zwei Mahlgängen (bei den Holländermühlen kann die Mühlenkappe mit liegender Welle und Flügeln in die jeweilige Windrichtung gedreht werden)

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Flachsdarre in Kirchhorst

Flachsdarre Kirchhorst
Die Darranlage zum Trocknen von Flachs stammt aus dem 19. Jh. In diesem Erhaltungszustand ist sie einmalig in Schleswig-Holstein. Auf einer Infotafel vor Ort wird ihre Funktionsweise erläutert. In den vergangenen Jahrhunderten betrieben die Bauern zusätzlich Schafzucht und Flachsgewinnung, um Wollzeug und Leinen herstellen zu können. Aus den aus Flachs gewonnen Garnen wurden die meisten Kleidungsstücke hergestellt. Im Zuge der Industrialisierung und der Zunahme der Kunststoffe in der Bekleidung gingen Flachsanbau und -verarbei-
tung im Laufe des 19. Jh. immer mehr zurück. An die Stelle des Flachses traten die Baumwolle und maschinengewebtes Leinen aus England.


Kirche zu Hütten

Kirche zu Hütten
Die Hüttener Kirche liegt - ungewöhnlich für eine Kirche - im Wiesental der Hüttener Au. Im allgemeinen wurden Kirchen an markanten Punkten in der Landschaft errichtet, so dass sie weithin sichtbar waren. Hier erklärt sich die Lage damit, dass der Ritter Marquardt de Sestede auch die Kirche mit den meterdicken Mauern in seine Verteidigungsanlage einschloss. Urkundlich erwähnt wird sie erstmals im Jahr 1319. Anfangs war sie als Backsteinbau mit flachgedecktem, langrechteckigem Schiff und vermutlich einem eingerückten Kastenchor ausgeführt. Der Erstbau bildet noch heute den Kern des Gebäudes. Die geschnitzte Kanzel entstand um 1600, die Tauffünte von 1670 wurde aus einer alten Glocke umgegossen.
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Kirche zu Bünsdorf

Feldsteinkirche Bünsdorf
Die St. Katharinenkirche zu Bünsdorf liegt auf einer kleinen Anhöhe mitten im Dorf, umgeben von den Grabstätten des alten Friedhofs. Die Ursprünge des einschiffigen romanischen Baus mit seinen wuchtigen Feldsteinmauern und roter neugotischer Fassade sind nicht mehr zu ermitteln, da die Kirche im Jahre 1659 bei einem verheerenden Feuer bis auf die Grundmauern niederbrannte. Dabei wurden auch alle Kirchenbücher vernichtet, die Auskunft über ihr Alter hätten geben können. Erstmals schriftlich erwähnt wird die Kirche in einem Dokument aus dem Jahr 1355.

Kirche zu Sehestedt

Feldsteinkirche Sehestedt
Die am Nord-Ostsee-Kanal gelegene Kirche St. Peter und Paul war ursprünglich ein schlichter Feldsteinbau im romanischen Stil. Urkundlich erstmals erwähnt wird sie im Jahre 1318. Nach der Schlacht bei Sehestedt im Dezember 1813 verfeuerten in der Kirche einquartiere schwedische Soldaten das Gestühl. 1815 wurde eine neues Gestühl angeschafft, 1829 wurden Altar, Orgel und Kanzel sowie eine Emporegestühl eingebaut. Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet, im Sommer von 9-18 im Winter bis ca. 17 Uhr. Im Sommer finden in der Kirche die beliebten Sehestedter Sommerkozerte statt.

Gut Sehestedt

Gut Sehestedt
Die Gutsanlage besteht aus dem 1728 erbauten Herrenhaus, drei in einer zusammenhängenden Reihe angeordneten Scheunen aus dem Jahr 1807, einer Wagenremise und einer Kate. Als wichtige Zeugnisse schleswig-holsteinischer Gutsarchitektur wurden die Bauten 1996 unter Denkmalschutz gestellt. Die reetgedeckten Fachwerkscheunen mit Längsdurchfahrt bestehen noch in ihrer ursprünglichen Form. Das Gut wird heute als landwirtschaftlicher Betrieb von der Familie Ahlmann geführt.