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Sprottentage: 08.-10. Juli 2016

Hier dreht sich alles um die Sprotte!

Sprotten

Die „echten“ Kieler Sprotten kommen aus Eckernförde und das wird jedes Jahr gefeiert! Es gibt ein buntes Fest am Eckernförder Hafen mit dem feucht-fröhlichen Stadtteilwettkampf, bei welchem der Stadtteil Borby gegen Eckernförde antritt, um die goldene Sprotte zu erlangen und dem 2013 nach dem Eckernförder Krimi „Tod am Strand“ aus der Wiege gehoben GUMM-PRIX: Ein Gummibootrennen von der Sichelmole zur Holzbrücke im Innenhafen, bei dem die Teilnehmer in bunten Kostümen um den Sieg kämpfen.

Geschichte Kieler Sprotte

Warum kommen die „Kieler Sprotten“ aus Eckernförde?

Überall bekannt als "Kieler Sprotte" -

dabei stammt sie ursprünglich aus Eckernförde!

Fleißige Fischer Eckernfördes fingen in der Vergangenheit in der Bucht die heute so gefragten Sprotten. Diese wurden dann über einem Ofen aus Buchen- und Erlenholz geräuchert und in kleinen, flachen Holzkisten an den nahgelegenen Bahnhof in Kiel gegeben. Aus Kiel wurden die Sprotten dann in die Welt verschickt. Dabei erhielt jede Holzkiste einen Versandstempel mit dem Schriftzug "Kieler Hauptbahnhof". Mit diesem Siegel versehen erweckten die Holzkisten den Eindruck, dass die Sprotten aus Kiel kämen.

Stadtteilwettkampf
Buch Tod am Strand

Ein Highlight der Sprottentage bildet der maritime Stadtteilwettkampf zwischen Eckernförde und Borby. Erleben Sie die Mannschaften beider Stadtteile in einem spannenden und feuchtfröhlichen Wettkampf, der Spaß für Jung und Alt garantiert! Die fünf Disziplinen, die an der Holzbrücke im Eckernförder Hafen ausgetragen werden, verlangen den Teilnehmern viel Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Kondition und Kraft ab. In der anschließenden Siegerehrung werden die ruhmreichen Gewinner mit der „Goldene Sprotte“ feierlich ausgezeichnet.

 

Wettkämpfe:

Hol über:

Tauziehen einmal anders! Zwei gespannte Taue über dem Hafenbecken und zwei Mannschaften, die sich vom Boot aus per Hand am Tau vor- und zurückhangeln: Diese Disziplin verspricht einen spaßigen Kraftakt, der für die Mannschaftsmitglieder auch mal im Wasser der Ostsee enden kann. Der Wettkampf wird in mindestens drei Runden ausgetragen. Gewinner ist das Team, das mit zwei gewonnenen Runden in Führung liegt. 

Kaperfahrt:

Diese Disziplin ist eine Anlehnung an das ursprünglich wilde und freibeuterische Leben der Küstenbewohner. Jedes Team muss nacheinander drei Fahnenträger per Kanu zu einem Floß schiffen. Dort angekommen, werden die Fahnen am Floß befestigt. Sieger des Spiels ist die Mannschaft, die als Erste alle ihre Fahnen auf dem Floß hat. 

Lanzenreiten:

Hierbei handelt es sich um ein Ritterturnier auf dem Wasser, „geritten“ wird dabei im Kanu. Zwei Kanus, jeweils mit zwei Ruderern und einem Lanzenträger besetzt, fahren aufeinander zu. Sieger ist derjenige, der den Gegner mit der Lanze ins Wasser stößt. Nicht erlaubt ist das Anfassen und Herunterdrängen des gegnerischen Bootes. Führt eine Mannschaft mit zwei gewonnenen Runden, ist sie Sieger. 

Leuchtturm:

In dieser Disziplin bringen die Mannschaftsmitglieder schwimmend Schwimmringe zu einem Floß, auf dem ein weiteres Teammitglied wartet. Dort werden die Ringe gestapelt und der Schiedsrichter gibt das Startsignal für den nächsten Schwimmer. Sieger des kräftezehrenden Spiels ist das Team, das zuerst einen Turm aus zehn Ringen gestapelt hat. 

Seiltänzer:

Bei diesem Spiel ist ein hervorragender Gleichgewichtssinn bei den Teilnehmern gefordert. Eine Slackline wird über dem Wasser gespannt. Das Team mit den meisten zurückgelegten Metern gewinnt dieses amüsante Spiel, das vor allem durch die unfreiwilligen Schwimmeinlagen der Mannschaftsmitglieder unterhält.

4. famila GUMM-PRIX
Buch Tod am Strand

Der famila GUMM-PRIX – Spaß für jedermann! Ob als Zuschauer oder Teilnehmer, das spannungsgelandene Gummibootrennen auf der Ostsee hat potential zum Kultevent. Die Idee entspringt dem Buch „Tod am Strand“ und der Fortsetzung "Die Schlei-Diva". Was hier als Geschichte geschildert ist, wird im Hafen von Eckernförde am Sonntag, 12. Juli 2015 zum dritten Mal Wirklichkeit.

Die Teams mit bis zu vier Personen kommen in Verkleidung und kämpfen in den Kategorien „Ideenreichstes Kostüm“ und „Schnellstes Boot“ von 14:00 - 15:00 Uhr um die Preise. Teilnahmebedingungen? Du solltest schwimmen können, ein witziges Kostüm vorweisen und ein Schlauchboot ohne Zusatzantrieb dabei haben…und schon kann der Spaß losgehen. Infos und Anmeldung direkt bei der Touristik in Eckernförde oder per E-Mail an info@ostseebad-eckernfoerde.de, Stichwort: 4. famila GUMM-PRIX. Wer spontan Lust hat, kann sich am Sonntag noch bis 13:30 Uhr am Touristik-Stand auf der Hafenmeile anmelden.

Am besten dem Link Anmeldung famila GUMM-PRIX folgen, das Anmeldeformular ausfüllen und gleich abschicken. 

Auch in diesem Jahr werden wir von famila unterstützt. Durch die Kooperation mit Warenhausleiter Michael Thele können weitere Gummiboote für den famila GUMM-PRIX genutzt werden. Diese Gummiboote werden für die ersten 20 Teilnehmer ohne eigenens Boot kostenfrei ausgegeben. Bitte gebt bei der Anmeldung an, dass ihr mit einem der famila Gummiboote starten wollt. Wir informieren euch nach Eingang der Anmeldung, ob ihr euch auf eines der begehrten Gummiboote freuen könnt. (Die Gummiboote sind nutzbar für ein Gesamtgewicht von 150 kg und werden am Veranstaltungstag Sonntag kurz vor dem Start ausgegeben und nach dem Rennen wieder zurückgegeben - für den famila GUMM-PRIX 2017.)

 

Preise 2015:

Schnellstes BootIdeenreichstes Kostüm

* Team-Katamaransegeln auf der Kumari

  und Essen im Utgard

* Schnupper-Tauchkurs mit Tauchen & Meer

* Frühstücksgutscheine vom Luzifer

* Outdoor-Team-Fotoshooting

  mit Udo Hallstein

* Brunchgutscheine vom Mangos 

* Team-Einkaufsgutschein von famila

Die Gewinner der jeweiligen Kategorie dürfen sich in der Reihenfolge ihrer Platzierung einen der Preise aussuchen. 

 

Programm rund um den GUMM-PRIX:

Um 11:00 Uhr beginnt das Warm-Up an der Hafenbühne, mit Erläuterungen zur Geschichte des Rennens und einem Bücherstand mit den Eckernförde-Krimis. Eine Besonderheit stellt die Autogrammstunde des Autorenduos Rüskamp/Neubauer dar, die Ihnen die Gelegenheit gibt, sich Ihr Buch vor Ort signieren zu lassen. Begleitet wird das Programm musikalisch von der Hans Dylan Band und The Nuts:

 

Sonntag, 10. Juli 2016
12:00 - 13:00 Uhr
zum Warm-Up
Hans Dylan Band auf der Hafenbühne

Mit „Ecktown“ landete Hendrik Neubauer einen kleinen Hit, den nicht nur Eckernförder morgens auch schon mal unter der Dusche pfeifen. Der Song zum ersten Eckernförder Krimi „Tod am Strand“ hat längst einen Nachfolger: „Dahinten ist Meer“ bringt den Weltschmerz der „Schlei-Diva“, dem zweiten Eckernförde Krimi mit den beliebten Ermittlern Rasmussen und die Brix, auf den Punkt. Diese beiden Lieder sind auch die musikalischen  Eckpfeiler für die Auftritte der Hans Dylan Band, die im Januar 2015 ihr Debüt in Dänischenhagen feierte. Sechs Wochen vorher waren die Karten bereits ausverkauft. 

Der singende Autor Neubauer wird begleitet von Ulrich Rottgardt (g, voc) und Ralf Böhnke (b). Sie vereinen Pop und Poesie. Sie liefern den Soundtrack zu den Rasmussen-und-die-Brix-Krimis. Sie tänzeln musikalisch durch Jazz und Rock, Blues und Folk — ohne dabei eine Spur folkloristisch zu wirken. 

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Sonntag, 10. Juli 2016
15:30 - 16:30 Uhr
nach der Siegerehrung 
Waves of Soul auf der Hafenbühne

»Waves of Soul« war ein im Jahre 1967 aufgehender Stern am Kieler Pop-Himmel, der im Herbst 1969 wieder erlosch. Die Band schlug innerhalb dieser zwei Jahre hohe Wellen, durch zahlreiche Auftritte in Kiel und Umgebung  erspielte sie sich einen klangvollen Namen. 1999 gab es dann eine Reunion. 2015 steht ein  einziges Gründungsmitglied noch am Mikro und gibt die Lead-Vocals, der Rest der Gruppe besteht aus Leuten, die im Gründungsjahr allerhöchstens Schulreife hatten. 

»Waves of Soul« ist eine Generationen-Band, die ausgesuchte Rock-, Pop- und Soul-Klassiker interpretiert. Die sieben Wellenreiter standen zu allen möglichen Gelegenheiten auf der Bühne. Sie gaben Königin Sylvia das Geleit und rockten mit Peter Maffay. Diese Band beweist immer wieder, dass sich Souveränität und Spielfreude nicht ausschließen. Bei ihren Auftritten springen die Funken über und Presse wie Publikum fühlen sich von den »Waves of Soul« mitgerissen.

 

Foto: Udo Hallstein