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Surfen und Kiten

Surfer

Eckernförde

In Eckernförde kommen Wassersportler voll auf ihre Kosten! Das Windsurfrevier von Eckernförde lockt mit fantastischen Wetterbedingen nicht nur Profis an, auch Anfänger können hier Schritt für Schritt das Surfen erlernen und die eigenen Fähigkeiten ausbauen. 

Doch bietet Eckernförde noch eine weitere Besonderheit: das SUP (Stand-Up-Paddling)! Diese neue Trend-Sportart ist schon jetzt bei Surfern und Kitern beliebt und fasziniert auch immer mehr Freizeitsportler. 

Nordwind Wassersportcenter

Das Wassersportcenter am Eckernförder Hauptstrand an der DLRG Station bietet Schnupper-, Mini- und Grundkurse im Windsurfen, Stand up Paddle und Katamaransegeln. Die Termine finden Sie direkt auf der Homepage.

Webseite: www.nordwind-wassersport.de

Funstation auf dem Campingplatz Hemmelmark

Die Funstation bietet Windsurfen und Stand up Paddling, Banana Boot sowie den neuen Stützpunkt des Surfverein Eckernförde e.V. 

Erreichbar unter 0157/36947957 oder 04351/667390 oder im Internet unter www.schliemanntourism.de

Spot-Check Eckernförde
Surfen Eckernförde

Wassersport vor Eckernförde hat eine lange Tradition. 1980 begann Torsten Harfst in der Windsurfschule Kiekut. Zu der Zeit übte er mit Holzmast und einem Board, das 25 bis 30 Kilogramm wog. „Damals kam der Windsurfboom hier rüber. Wir waren mit 15 bis 20 Leuten in der Bucht.“ Als der ehemalige Windsurfer, der mittlerweile fast ausschließlich zum Kitesurfen aufs Wasser geht, zur Bundeswehr musste, entschied er sich für einen Stützpunkt am Meer und landete in Eckernförde. „Da habe ich die ersten Surfer gesehen und gedacht, dass ich das auch mal ausprobieren will.“ Gedacht, getan und bis heute nicht mehr aus den Augen verloren.

Und dann kam der Kiteboom. 2001 war es soweit, der Ostwind blies und Torsten Harfst unternahm seine ersten Kiteversuche vor dem Südstrand. Erst entschied er sich nur dafür, wenn der Wind fürs Windsurfen nicht ausreichte und er mit einem großen Schirm so trotzdem aufs Wasser kam. Doch dann kamen die Kiteboards für die Welle und Torsten Harfst wurde zum „Wellenfreak“. Ab und zu läuft eine langgezogene Welle durch die Eckernförder Bucht bis zum Südstrand – perfekte Bedingungen für Wellenliebhaber, die direkt vor der Haustür dieses Gefühl genießen wollen.

„Im frühen Sommer und Herbst entsteht hier eine lokale Thermik. Die Bucht wird bis zum Ende hin immer schmaler – ein Düseneffekt“, erklärt der Eckernförder die Vorzüge seines Heimat-Spots. „Der Spot ist toll, auf den Sandbänken brechen Wellen und die können auch mal hüfthoch sein“, gerät er ins Schwärmen. So entstehe beispielsweise bei optimalen Bedingungen eine Longboardwelle im Kiekut.

Der breite Strand, ein Parkplatz direkt davor und die entspannte Atmosphäre sind es, die Torsten Harfst so liebt. Nur bei westlichen Winden mache es mit dem Kite keinen Spaß. Und wenn er erst einmal den Trubel am Strand hinter sich gelassen hat, dann steht ihm die gesamte Bucht zur Verfügung. Viel Platz um ungestört seine Kreise zu ziehen und zu springen. „Die Freiheit, das Verbundensein mit der Natur, neue Manöver entdecken. Es wird nie langweilig“, das erlebt er auf dem Wasser.

Spot-Check Eckernförde:

- Wellen bei starken Ostwinden

- Düseneffekt bei Ostwind

- Kite-, Windsurfer und Wellenreiter

- Parkplatz direkt am Strand (kostenpflichtig)

- Surfschule

- Strand-Bar

- Toiletten

 

Link zur Webseite: Spot-Check Eckernförde

Strande

In Strande liegt das Revier für Windsurfer direkt vor der Tür: die Kieler Außenförde vor Strande gehört zu den weltbesten Segel- und Surfrevieren. Für Windsurfer bietet sie ideale Trainingsbedingungen. Auch Ameli Lux, ehemalige Weltmeisterin im Surfen, hat hier immer trainiert.

Könner haben ihr Domizil im Bereich des Surf-Strand-Kiosks bis hinauf zum Leuchtturm Bülk gefunden, wo sie in der Strander Bucht hervorragende Surfbedingungen antreffen.

Anfänger haben die Möglichkeit diesen fantastischen Sport in den umliegenden Surfschulen zu erlernen. Hier wird der Einstieg in Gruppen oder als Einzeltraining ermöglicht. Der SC Kiel ist in Strande unser Dauergast und schult hier seine Mitglieder.

Surfclub Kiel e. V.

Postfach 42 11, 24041 Kiel
Tel. 04 31 / 79949765

E-Mail info@surf-club-kiel.de
Webseite: www.surf-club-kiel.de

Nordwind Wassersport

Nordwind Wassersportcenter
Strandstraße, hinter dem Strandbistro Das Kaiser
24229 Strande
Tel. 04346 / 5955
Email: info@nordwind-wassersport.de
URL: www.nordwind-wassersport.de

 

Westwind

Katamaran & Surfschule Kiel
Falkensteiner Strand 87, 24159 Kiel
Tel. 04 31 / 2 48 38 72

E-Mail: info@westwind-kiel.de

Spot-Check Strande
Surfen Strande

Viel Platz zum Aufriggen auf einer Wiese, ein steiniger Einstieg ins Wasser und eine Bucht mit tiefem Wasser, das erwartet den Wassersportler in Strande. Es ist der Homespot von Susanne Ponseti aus Kiel.

„Hier habe ich mit dem Windsurfen angefangen“, erzählt sie, während ihr Blick über das blaue Vereinsheim des Surf Clubs Kiel, den Parkplatz für Mitglieder, und schließlich das Wasser der Kieler Förde schweift. In der Ferne ist das Laboer Ehrenmal zu sehen. Der Frühlingswind pfeift kühl um ihre Ohren. Auf der Ostsee trainieren ihr Sohn Luis und sein Kumpel Lukas. Ihre grellen Segel sind die bunten Farbtupfer vor einem grauen Militärschiff, das langsam durch die Förde tuckert. „Im Club habe ich meinen ersten Surfkurs gemacht“, fährt Susanne Ponseti fort. Das sei zum Einstieg ins Surfen optimal gewesen. Häufige Trainingszeiten, immer ist jemand mit dem Motorboot dabei, die Bucht ist geschützt und Kiten ist nicht erlaubt, sodass die Windsurfer unter sich sind. Die Windrichtung interessierte in der ersten Saison noch nicht so richtig. „Da kann man ja immer raus“, sagt sie lachend. Mittlerweile ist Susanne Ponseti nur noch bei östlichen- oder südöstlichen Winden vor Ort.

„Ich fühle mich hier wohl“, beschreibt die Kielerin, warum der Windsurf-Spot in Strande sie weiterhin anzieht. Dazu tragen nicht nur die Erinnerungen an die Surfanfänge bei, sondern auch die landseitigen Bedingungen. „Bequemes Aufriggen und man muss das Material nicht weit bis zum Wasser tragen“, fasst sie zusammen. Zudem zählt für sie zu den klaren Vorteilen des Spots, die Nähe zu Kiel. Sodass sie schnell nach Feierabend noch aufs Wasser kommt, ohne weite Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen.

Wenn die Windrichtung stimmt, ist es auch für alle, die den Anfängen entwachsen sind, ein schönes Revier. „Es ist ein guter Freeride-Spot – auch mit langen Finnen gibt es kein Problem.“ Das Wasser vor Strande ist tief, der Ostwind bläst konstant. Und wer bei stürmischen Winden zwar gerne aufs Wasser geht, aber nicht so gerne Wellen mag, der genießt die geschützte Lage.

„Es gibt nur wenige Dinge, bei denen ich so gut entspannen und den Alltag vergessen kann, wie beim Surfen“, schwärmt die ehemalige Leistungsschwimmerin, deren Element das Wasser ist. „Wenn es dich beim Wasserstart aus dem Wasser hebt, ist das ein überwältigendes Gefühl.“ Und wenn dann das Board ins Gleiten kommt und das Wasser nur noch touchiert, erfreuen die Geräusche der Geschwindigkeit ihr Ohr. Vor sechs Jahren begann sie mit dieser „anspruchsvollen Sportart“, bei der sie das Gefühl hat, immer weiter lernen zu können. „Das ist so vielfältig.“ Ganz oben auf ihrem Lernplan für die kommende Saison steht die Powerhalse.

Spot-Check Strande:

  • Kiosk
  • Toiletten
  • Parkplatz
  • nah am Wasser Platz zum Auf- und Abriggen
  • nur für Windsurfen, Kiten nicht erlaubt
  • läuft bei östlichen Winden
  • tiefes Wasser
  • Surf Club vor Ort

Link zur Webseite: Spot-Check Strande

Spot-Check Bülk
Surfen Bülk

Eine für die Ostsee lang gezogene Welle verzaubert die Surfer vor Bülk. Wenn der Ostwind ordentlich pfeift, rollen die Wellen vor dem Leuchtturm an. Dann wird es schwierig, auf dem Parkplatz vor dem Leuchtfeuer noch einen Platz zu finden.

Die einen liegen noch im Heck ihres Bullis und schauen dem Treiben zu, die anderen haben bereits das Ufer erreicht und sind bereit, zu starten. Kiter zischen ebenso über das Wasser wie die Windsurfer. Sprünge, Manöver oder auch ein Ritt auf der Welle lassen die Herzen der Wasserfanatiker höher schlagen. Die Welle kann gar nicht lang genug laufen oder auch steil genug sein, denn auch die Wellenreiter suchen nach einer, die für sie funktioniert.

Die Bedingungen sind immer anders, was gestern noch passte, kann heute schon nicht mehr funktionieren. „Manchmal braucht man eine hohe Frustrationstoleranz“, sind sich ein paar Bülk-Liebhaber einig. Aber sobald es wieder klappt, wissen sie warum, sie dorthin gekommen sind. Für den Adrenalinschub, für den Spaß und der Freude an der ganz speziellen Bewegung auf dem Wasser - der Natur so nah.

Wer sich nach dem Surfen wieder aufwärmen möchte und keine Standheizung hat oder einfach eine kleine Stärkung braucht, der findet, was er sucht, im Leuchtturmpavillon. Toiletten ergänzen die Spot-Infrastruktur. „Viel Platz zum Aufbauen“, ist einigen wichtig. „Ich kann meinen Hund mitnehmen“, ist ein weiteres Argument, das für den Spot spricht.

Spot-Check Bülk:

  • Strandpavillon
  • Toiletten
  • Parkplatz
  • nah am Wasser Platz zum Auf- und Abriggen
  • Windsurfen & Kiten 
  • läuft bei östlichen Winden
  • tiefes Wasser
  • Hundefreundlich

Link zur Webseite: Spot-Check Bülk

Schwedeneck

Zwei Surfer

Egal ob Sie ein Profi sind, oder ein Anfänger, in Schwedeneck werden Sie voll auf Ihre Kosten kommen. Die Grundbedingungen für ein spannendes Surf- und Kiterevier sind durch die günstige Lage an der Eckernförder Bucht gegeben.

Die kräftigen Winde zwischen Nord und Ost bringen eine ordentliche Welle mit, sodass einem herrlichen Sportvergnügen nichts mehr im Wege steht.

Durch die Sandbank ist das Revier aber auch sehr gut für Einsteiger geeignet. Die ersten 100 Meter fällt der Strand sanft ab und es entsteht ein angenehmer Stehbereich. So kommen sich Anfänger und Profis nicht in die Quere, können aber trotzdem den Spaß und die Freude am Surfen und Kiten teilen.

Nordwind Wassersport Center

Die Nordwind Wassersportcenter gehören zu den am besten und professionellsten ausgestatteten Wassersportcentern an der Nord- und Ostseeküste. Wir bieten das volle Wassersportspektrum von Windsurfen über Katamaransegeln bis zur brandneuen Trendsportart Kitesurfen an. Auch "Sonnenschein Wassersportler" finden bei Nordwind ein reichhaltiges Angebot an Kanus, Tretbooten, Wasserbikes und Sit-On-Top Kajaks. Alle Stationen verfügen über abschließbare Lager, -Umkleide- sowie Schulungsräume.

Unterbringungsmöglichkeiten bestehen jeweils in unmittelbarer Nähe. Die Station Schwedeneck verfügt außerdem über 4 eigene Ferienwohnungen direkt an der Station, die auch Gruppen bis zu 30 Personen aufnehmen können.

Anschrift
Nordwind Wassersport Center
Zum Kurstrand
24229 Schwedeneck
Tel.: 04308 - 183111
Fax: 04346 - 5965

E-Mail: info@nordwind-wassersport.de
Webseite: www.nordwind-wassersport.de

Wassersport Schwedeneck

Anschrift
Wassersport Schwedeneck
Bernd Kascha
Kronshörn
24229 Schwedeneck
Tel.: 04308 - 183351
Fax: 04308 - 189973

E-Mail: info@wassersport-schwedeneck.de
Webseite: www.wassersport-schwedeneck.de

Spot-Check Surendorf
Surfen Surendorf

In Surendorf aufgewachsen, verbrachte Luise Gnutzmann viel Zeit am heimischen Strand. Doch das Windsurfen beäugte sie lange Zeit nur von Land aus. Sie zog zwei Bootsrümpfe vor und ging eher Katsegeln. Bis sie dann vor etwa zehn Jahren auf Fuerteventura zum ersten Mal das Windsurfbrett bestieg. „Ich wusste nicht so richtig, was ich machen musste und bin immer abgetrieben, sodass mich der Jetski reingeholt hat“, berichtet sie lachend von ihren Anfängen. 2012 entdeckte sie dann Surendorf als ihr Revier. „Eine zeitlang bin ich nur hier rausgegangen, bevor ich dann auch zu anderen Spots gefahren bin.“ Zunächst habe sie es genossen, die zwei Sandbänke vor der Küste zur Verfügung zu haben, um dort zu üben. Und sie fühlte sich immer sicher, denn die ortsansässige Surfschule habe immer auch ein Auge auf die Surfanfänger und könne im Notfall schnell mit dem Motorboot hinausfahren und helfen.

Mittlerweile genießt die 23-jährige Studentin ihre Wasserheimat meist an den Tagen, wenn der Wind aus Nord, Nordost oder Nordwest bläst. „Leider ist das relativ selten hier“, bedauert sie und hofft auf viele schöne Windtage in der kommenden Saison. Denn die hat für die Schwimmerin und Beachvolleyballspielerin noch nicht angefangen. „Ich bin eine Schönwettersurferin“, sagt sie mit einem Grinsen und meint damit, dass sie erst bei Wassertemperaturen ab 13 Grad Celsius wieder auf dem nassen Element zu finden ist.

Eine große Einfahrtsschneise ist für die Wassersportler reserviert. Die DLRG wacht darüber, dass sich keiner in die Schwimmzone verirrt. Ganz junge Surfer oder die ältere Generation sei meist auf dem Wasser vertreten. Trotzdem kenne sie meist den einen oder anderen, wenn sie am Strand ankomme. Freie, saubere Toiletten stehen auch für die Surfer bereit. Die Parksituation beschreibt Luise allerdings als nicht ideal. Vom Parkplatz bis zum Strand sei es mit dem gesamten Equipment ein relativ langer Weg und in der Saison werde zudem Parkgebühren erhoben. Auch wenn der Weg im Sommer länger ist, hat die Saison auch ihre Vorteile – neben den wärmeren Wassertemperaturen. Dann sind die Schie.übungen nicht mehr zu hören. Ende März haben sie noch ordentlich das Trommelfell erschüttert und beim ersten Abschuss auch die anwesenden Strandbesucher und Wassersportler erschreckt.

Doch wenn sie erst einmal auf dem Wasser ist, dann ist auch die Schlepperei vergessen. Hauptsache draußen Sport machen, ist ihr Motto. Dann schaut sie morgens, ob sie bereits Schaumkronen auf dem Wasser oder Kites am Himmel sieht und so weiß, dass es sich lohnt, runter an den Strand zu fahren. Spaß haben und anschließend das Gefühl genießen, angenehm k.o. zu sein. Das After-Surf-Feeling gebe es immer, egal ob sie auf dem Wasser Glücksgefühle gehabt habe, weil etwas geklappt hat oder alles schief lief und sie zwischenzeitlich am liebsten ihr Material verkauft hätte. Am Ende kommt immer das zufriedene Grinsen zurück.

Spot-Check Surendorf:

- Große Einfahrtschneise

- DLRG Station

- Toiletten

- Wassersportstation

- Strandgastronomie

- Parkplätze relativ weit entfernt

- Campingplatz 

 

Link zur Webseite: Spot-Check Schwedeneck

 

Spot-Check Lindhöft
Surfen Lindhöft

Viel Gegenwind wehte in der Vergangenheit den Kitesurfern, die Lindhöft zu ihrem Lieblingsrevier auserkoren hatten, entgegen. Nach vielen Gesprächen zwischen Gemeinde und Wassersportlern ist der Streit beigelegt und eine Wassersportzone für Kite- und Windsurfer ausgewiesen.

„Die Locals weisen auch Ortskundige darauf hin, dass auf den Strandabschnitten vor den Parkplätzen nicht mehr aufgebaut werden darf“, erklärt Kitesurfer Thomas Gäthje. Denn dort liegen in der Saison die Strandbesucher und genießen die Tage am Meer. „Das Ordnungsamt verteilt auch Strafen, wenn sich jemand nicht daran hält.“ Mit diesen Worten verlässt Gäthje das Thema. Die Wogen sind geglättet und sowohl Kite- als auch Windsurfer genießen wieder ihre Sessions auf der Ostsee in der Eckernförder Bucht.

Der Tag neigt sich dem Ende zu, die Schatten werden länger, die letzten Sonnenstrahlen tauchen den Sand in einen warmen gelb-rötlichen Ton und lassen das Wasser noch mal leicht glitzern. Der Wind unternimmt seine letzten Anstrengungen, bevor er in etwa einer Stunde an Kraft verlieren wird. Noch schnell bauen ein paar Surfer, die nach Feierabend den Wind nutzen wollen, auf. „Ich mag den Spot. Es ist auch die Nähe an Zuhause“, die für Thomas Gäthje den Reiz von Lindhöft ausmacht. Viele Wassersportler, die hier regelmäßig aufs Wasser gehen, kennen sich auch privat und dann wird auch der ein oder andere Tag ohne Wind genutzt, um zusammen am Wasser zu sitzen, zu grillen oder ein Feierabendbierchen zu genießen.

„Das Revier ist nett. Im Sommer ist es nicht zu kappelig und es gibt zwischendrin einen Stehbereich“, beschreibt Thomas Gäthje sein Heimrevier und gerät ins Schwärmen, als er an das klare Wasser denkt, das auch den Blick auf den Grund freigebe. Den Stehbereich nutze er, um Tricks zu üben. Ein bisschen muss das Material den Strand entlang geschleppt werden, bis die Wassersportzone erreicht ist. Dann gilt es ein paar Steine auf dem Weg ins Wasser zu überwinden und dann kann der Spaß beginnen. „Es gibt Tage, an denen es hier relativ voll ist, aber dann kann man in Richtung Aschau ausweichen und da ist es entspannter.“ Ein ruhiges Fleckchen auf dem Wasser lasse sich immer finden. Und dann können auch schon bei zwölf Knoten Wind und herrlichem Sonnenschein die Sommertage genossen werden. Lediglich, wenn der Wind einen südlichen Einschlag bekomme, dann werde er sehr böig. Neben den leichten Sommertagen genießt es Thomas Gäthje, wenn es so richtig pustet und es nur noch wenige Urlauber am Strand aushalten. „Ich habe immer ein Grinsen im Gesicht, wenn der Sand so richtig fliegt, wenn es hackt.“ Dann nimmt er seinen kleinen Schirm mit sechs Quadratmetern Fläche und heizt über die Eckernförder Bucht.

Der Sommer sei für ihn entspannter, um Tricks zu üben und zu entscheiden, womit er heute wohl auf dem Wasser am meisten Spaß haben könnte. Doch auch der Winter hält ihn nicht vom Kitesurfen ab. Bei Minustemperaturen ist viel Platz – nicht nur auf dem Wasser sondern auch auf dem Parkplatz. Das Geschleppe zur Wassersportzone fällt weg und das Gefühl, wenn der Körper nach einer kalten Surfsession wieder auftaut, ist gigantisch.

„Ich habe mir 2008 das Kitesurfen selbst beigebracht. Genau dort, wo jetzt das Schild für die Wassersportzone steht“, berichtet Thomas Gäthje über seine Anfänge in Lindhöft. Hier hat er seine ersten Erfahrungen im Wasser gemacht und appelliert an alle, die es lernen wollen, einen Kurs zu machen. Es war nicht seine beste Idee, es auf eigene Faust zu versuchen, wie er rückblickend feststellt. Trotzdem ist er dabei geblieben und ihn hat das Surffieber fest im Griff. „Es ist unbeschreiblich. Wenn ich länger nicht auf dem Wasser war, fällt anderen Leuten auf, dass ich schneller gereizt bin.“ Er fühle sich körperlich einfach besser und auch sein Geist komme auf dem Wasser zur Ruhe. „Dann gibt es keine Probleme mehr, die durch den Kopf kreisen.“ Auf dem Wasser ist alles weg, wie vom Wind weggetragen. Ein Lebensgefühl, das immer ein bisschen mit dem Gefühl des Fliegens einhergeht. Egal ob er bei Sprüngen in der Luft sich dreht oder eine Welle hinab fährt.

„Das ist dann auch wie fliegen, nur mit Wasser unter den Füßen.“

 

Spot-Check Lindhöft:

- Kostenpflichtige Parkplätze, die im Sommer überfüllt sein können

- Sandbänke

- Toiletten und Kiosk

- Wassersportzone ist einzuhalten – nicht direkt vor dem Parkplatz

- Kiter und Windsurfer auf dem Wasser

- Bei südlichen Winden sehr böig und ablandig

 

Link zur Webseite: Spot-Check Lindhöft

Spot-Check Grönwohld
Surfen Grönwohld

Ein Schotterweg führt zu Meike Jacobsens Lieblingsspot in der Nähe von Kiel: Grönwohld. Ein schmaler Strand, eine vorgelagerte Sandbank und Tage, an denen die Einheimischen noch unter sich sind, kennzeichnen diesen Abschnitt der Eckernförder Bucht.

 „Wenn die Sonne scheint, kann man auf der anderen Seite der Bucht alles sehen“, schwärmt Meike Jacobsen. „Es ist beruhigend, wenn man überall Land sieht.“ Der eine oder andere Surfer nutze die Strecke auch, um die Bucht zu überqueren. Der Windsurferin ist der Weg allerdings doch zu weit. Sie genießt die gemütliche, heimische Atmosphäre in ihrer „Surfheimat“.

Dort hat die Kommunikations-Design-Studentin zum ersten Mal auf einem Surfbrett gestanden und dort geht sie jede Saison wieder aufs Wasser. „Es ist nicht so voll hier“, erzählt sie, während ihr Blick über die Ostsee schweift und der Wind an ihr zerrt. „Allerdings hat es sich in den letzten Jahren ein bisschen verändert. Es sind mehr Kiter dazugekommen.“ Meike Jacobsen gefällt es, dass der Wassersport wächst. Auch wenn sie gerne mal nur mit Leuten draußen ist, die sie kennt. Dann trifft sie sich mit ihnen auf der Sandbank und schnackt kurz, bevor es losgeht. „Die Sandbank ist die Base zum Starten“, sagt sie lachend.

Die Hilfsbereitschaft am Spot unter den Seglern, Kite- und Windsurfern sei groß. „Alle sind super nett.“

Insbesondere bei West- oder Ostwind ist der Spot beliebt. Dann kommt er Sideshore (von der Seite) und bietet so optimale Bedingungen. „Nordost hat aber auch seinen Reiz. Dann kommt eine Miniwelle an, die Spaß macht.“ Anfänger üben schon bei wenig Wind, denn es gibt auch eine Surfschule vor Ort. Meike Jacobsen geht erst aufs Wasser, wenn vier Beaufort in das Segel blasen. Ab etwa acht Beaufort ist bei ihr dann die Obergrenze erreicht. „Dann gibt es keine Segelgröße mehr, die ich noch halten kann“, erklärt sie.

Und wie sieht es mit der Infrastruktur aus? „Nicht ganz optimal“, fasst es Meike Jacobsen zusammen. Toiletten finden sich auf dem Campingplatz, doch sind eigentlich nur für Campinggäste. Der Parkplatz kostet drei Euro pro Tag. Das ist fair, findet die 22-Jährige. Doch vom Parkplatz kann der Weg zum Strand schon lang werden. Vor allem, wenn die Windsurfer ihre Ausrüstung bereits auf dem Parkplatz aufgebaut haben. Ein schmaler Gang mit relativ tiefem Sand führt zum Strand. „Ich finde das allerdings nicht schlimm.“ Am Strand angekommen ist der Weg ins Wasser über einen steinigen Einstieg zu meistern. „Das macht die Sandbank aber wieder wett.“ Bei Ostwindlage wird der Strand sehr schmal. Für die Kiter, die ihre Drachen dort aufbauen und starten, könnte dies problematisch werden. Denn direkt hinter dem Strand grenzt ein Stacheldraht-Zaun diesen von den umliegenden Feldern ab.

Schön sei für Frauen, dass verhältnismäßig viele vor Ort sind. „Und, die auch alleine aufs Wasser gehen“, sagt Meike. Zudem schätzt sie es, dass so gut wie jedes Level vorhanden ist und der Spot auch für Aufsteiger etwas zu bieten hat. „Keiner wird kritisch angeschaut, man kann sich von den anderen auch Tipps abholen, wenn man möchte.“

Und für die Wassersportler, die gleichzeitig Herrchen oder Frauchen sind, ist der Spot auch geeignet. „Hier ist es hundefreundlich. Wenn der Hund mit anderen klar kommt, kann man die hier problemlos laufen lassen. Einige lassen den Hund auch am Strand sitzen und der schaut ihnen zu, wenn sie auf dem Wasser sind.“

Wenn Meike Jacobsen auf dem Wasser der Ostsee vor Grönwohld surft, vor allem, wenn sie mit Freunden unterwegs ist, fühlt sie sich frei. Ein paar schöne Stunden auf dem Wasser verbringen und anschließend in der Windbar in Strandnähe Currywurst-Pommes essen und ein Bier trinken, das genießt sie. „Es ist nicht der optimalste Spot, aber es ist mein Zuhause. Es gibt nicht so richtig viel Flachwasser und nicht wirklich Welle, es ist eher kappelig und häufig böiger Wind, aber dabei lernt man viel.“ Seit mittlerweile neun Jahren surft die Studentin. Wenn sie sich daran erinnert, wie sie zum ersten Mal auf dem Surfbrett stand, muss sie lachen. „Ich bin nur reingefallen und dachte, ich lerne es nie.“ Aber sie hat es gelernt und ist den Winter über nun in wärmeren Gefilden und gibt dort Surfunterricht. Würde sie denn auch im Winter noch in die kalte Ostsee gehen? „Ich war auch schon mal mit Weihnachtsmann-Kostüm an Heiligabend draußen. Aber das ist nicht unbedingt etwas, das ich noch mal machen muss.“

 

Spot-Check Grönwohld:

- Campingplatz mit Toiletten

- Parkplatz relativ weit weg

- Sandbank & Flachwasser

- Schmaler Strand bei Ostwind

- Hundefreundlich

- Spot für alle Level

- Strandgastronomie

 

Link zur Webseite: Spot-Check Grönwohld

Hüttener Berge

Surfer auf dem Wittensee (Aktiv Region HAO, Silke Goes)

Der 10 km² große, eiszeitlich entstandene Wittensee im Naturpark Hüttener Berge ist ein attraktives Surfrevier im Binnenland. Der Wittensee eignet sich sowohl für Surfanfänger als auch für fortgeschrittene Surfer. Da es nur wenig Stehrevier gibt, ist das Beherrschen des Wasserstarts von Vorteil. Surfeinstiegsstellen finden Sie am Nordufer bei der Badestelle Habyer Straße (Groß Wittensee) bei Ostwind und bei der Badestelle in Sande am Westufer (Klein Wittensee) bei Westwindlagen. Kosten- lose Parkmöglichkeiten sind vorhanden. 

Wenn Sie nähere Informationen benötigen, kontaktieren Sie den Windsurfing-Club Wittensee/Rendsburg e.V.:

Surf-Club Wittensee
Surfen Wittensee

Windsurfing-Club Wittensee-Rendsburg e.V.
Postfach 214
24756 Rendsburg

Link zur Webseite: www.wcwr.de

Spot-Check Wittensee
Surfen Wittensee 2

Spotbedingungen:

Der Spot "Wittensee" liegt zwischen Rendsburg und Eckernförde. Der Wittensee ist ein Binnensee mit teilweise etwas böigen Winden und ist eher für Fortgeschrittene geeignet, da es dort gibt. Das Beherrschen des Wasserstarts wäre daher von Vorteil. Guter Einstieg und kostenlose

Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

Spot-Bedingungen: Kabbelwellen die durch Untiefen Wind schon sehr ausgeprägt sein können und zum Springen einladen.

Optimaler Wind: Haby) und SO, NO (Surfstelle Sande)

Gefahren:

Einige Steine und hin und wieder alte Bootsfestmacher befinden sich im Wasser, sind meistens erkennen. Aufpassen muß man um die Inseln herum und vor der Spitze vor dem Clubgrundstück zwischen der offiziellen Surfstelle und dem Badebereich (Gr.Wittensee-Haby) und der Bünsdorfer Dort sind ausgeprägte Felsenabschnitte und Untiefen!

Quelle:

Link zur Webseite: Devil-line.com