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Sightseeing in der Eckernförder Bucht

Hier gibt es sooo viel zu sehen!

Egal, ob jung oder alt, Mann oder Frau, Sommer oder Winter – die Eckernförder Bucht bietet für alle und zu jeder Jahreszeit ein riesiges Kulturprogramm.

Bei schönem Wetter die maritime Geschichte der Ostseeregion erforschen oder an stürmischeren Tagen die Museen und Galerien besuchen – Du hast die Wahl!

Wir zeigen Dir hier mal eine kleine Auswahl der interessantesten Sehenswürdigkeiten, die Du bei einer Sightseeing-Tour in Eckernförde, den Hüttener Bergen und Strande entdecken kannst!

Eckernförde

„Lebenswege“ - ein Fußabdruck für‘s Leben

„Menschen hinterlassen gerne Spuren“ -  erklärt Michael Spengler aus Berlin, der dieses Kunstwerk realisierte. Von der Nikolaikirche und dem Rathaus bis zum Mühlenbergfriedhof wurden Ziegelsteine ins Pflaster eingebettet, in denen ein Kinderfußabdruck deutlich sichtbar ist.

St. Nicolai Kirche

Die St. Nicolai Kirche Eckernförde ist in der Fußgängerzone der Stadt zu finden. Die Hallenkirche besteht aus rotem Backstein. Das Gotteshaus entstand als turmlose Kirche in romanischem Stil im beginnenden 13. Jahrhundert.

Weiterhin können in der St. Nicolai Kirche Eckernförde historische Grabmäler und Schiffsmodelle besichtigt werden. Gegen eine kleine Spende kannst Du im Turmcafé, auf der Westseite der Kirche, Kaffee und Kuchen genießen.

Borbyer Kirche

Wer auf Eckernförde zufährt, sieht die Borbyer Kirche schon von weitem. Wie ein Wahrzeichen und Mahnmal liegt sie mit ihrem schlanken Turm über der Stadt.

Hüttener Berge

Bismarck-Denkmal auf dem Aschberg

Auf dem Aschberg steht ein Denkmal des ehemaligen deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck, der Schwert und Kaiserkrone in den Händen hält. Geschaffen wurde das aus Kupferblech geformte Standbild vom schleswig-holsteinischen Bildhauer Adolf Brütt.

Nachdem der Kanzler zunächst weiter nördlich auf dem Knivsberg bei Apenrade in einen 45 Meter hohen Bismarckturm integriert war, fand er nach einer langen Irrfahrt 1930 seinen Platz südlich der deutsch-dänischen Grenze auf dem Aschberg.

Windmühle Auguste in Groß Wittensee

Die Holländerwindmühle wurde im Jahr 1874 erbaut. 1991 wurde ein „Mühlenverein zur Erhaltung der Groß Wittenseer Windmühle e.V.“ gegründet. 1998 bis 2000 wurde die Mühle aufwändig saniert.

Mühlentyp: Kellerholländer mit Windrose und Jalousieflügeln, windgängig und mahlfähig in zwei Mahlgängen (bei den Holländermühlen kann die Mühlenkappe mit liegender Welle und Flügeln in die jeweilige Windrichtung gedreht werden).

Die Windmühle kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Anmeldungen zu Mühlenführungen nimmt der Eigentümer, Hans Lemke, entgegen.

Tel.: 04356 - 99 51 49

Wassermühle Stenten

Das Haupthaus des Mühlenensembles mit dem Mühlenrad, das unter Denkmalschutz steht, wurde vermutlich in drei Bauabschnitten, im 14., 17. und 19. Jahrhundert errichtet. Zunächst ließen sich im 14. Jahrhundert Mönche aus der Pfalz hier nieder. Später, im 19. Jahrhundert, diente die Stenten Mühle als Zwangsmühle des dänischen Königs, der hier seine Steuern von den Bauern in der Umgebung eintrieb.

Das Mühlenrad läuft noch heute und wird seit den 1940er Jahren zur umweltfreundlichen Stromgewinnung genutzt.

Auf dem Mühlenhof sind vier moderne Ferienwohnungen eingerichtet. Die Feriengäste können den Mühlenteich mit dem Ruderboot befahren und dort auch angeln. Wenn Du mehr über die Mühle wissen oder dort Deinen Urlaub verbringen möchtest, kannst Du gerne die neuen Müller kontaktieren:
kontakt@stenten-muehle

Flachsdarre in Kirchhorst

In diesem Erhaltungszustand ist sie einmalig in Schleswig-Holstein: Die Darranlage zum Trocknen von Flachs stammt aus dem 19. Jahrhundert, auf einer Infotafel vor Ort wird ihre Funktionsweise erläutert.

In den vergangenen Jahrhunderten betrieben die Bauern zusätzlich Schafzucht und Flachsgewinnung, um Wollzeug und Leinen herstellen zu können. Aus den aus Flachs gewonnen Garnen wurden die meisten Kleidungsstücke hergestellt. Im Zuge der Industrialisierung und der Zunahme der Kunststoffe in der Bekleidung gingen Flachsanbau und -verarbeitung im Laufe des 19. Jahrhunderts immer mehr zurück. An die Stelle des Flachses traten die Baumwolle und maschinengewebtes Leinen aus England.

Kirche zu Hütten

Die Hüttener Kirche liegt - ungewöhnlich für eine Kirche - im Wiesental der Hüttener Au. Im Allgemeinen wurden Kirchen an markanten Punkten in der Landschaft errichtet, sodass sie weithin sichtbar waren. Hier erklärt sich die Lage damit, dass der Ritter Marquardt de Sestede, der in der Auniederung eine Wasserburg anlegte, auch die Kirche mit den meterdicken Mauern in seine Verteidigungsanlage einschloss. Urkundlich erwähnt wird die Kirche erstmals im Jahr 1319.

Anfangs war sie als Backsteinbau mit flachgedecktem, langrechteckigem Schiff und vermutlich einem eingerückten Kastenchor ausgeführt. Der Erstbau bildet noch heute den Kern des Gebäudes. Die geschnitzte Kanzel entstand um 1600, die Tauffünte von 1670 wurde aus einer alten Glocke umgegossen.

Kirche zu Bünsdorf

Die St. Katharinenkirche zu Bünsdorf an der Südspitze des Wittensees liegt auf einer kleinen Anhöhe mitten im Dorf, umgeben von den Grabstätten des alten Friedhofs.

Die Ursprünge des einschiffigen romanischen Baus mit seinen wuchtigen Feldsteinmauern und roter neugotischer Fassade sind nicht mehr zu ermitteln, da die Kirche im Jahre 1659 bei einem verheerenden Feuer bis auf die Grundmauern niederbrannte. Dabei wurden auch alle Kirchenbücher vernichtet, die Auskunft über ihr Alter hätten geben können. Erstmals schriftlich erwähnt wird die Kirche in einem Dokument aus dem Jahr 1355.

Kirche zu Sehestedt

Im Sommer finden in der Kirche St. Peter und Paul die beliebten Sehestedter Sommerkozerte statt. Die am Nord-Ostsee-Kanal gelegene Kirche war ursprünglich ein schlichter Feldsteinbau im romanischen Stil. Urkundlich erstmals erwähnt wird sie im Jahre 1318.

Nach der Schlacht bei Sehestedt im Dezember 1813 verfeuerten in der Kirche einquartierte schwedische Soldaten das Gestühl. 1815 wurde ein neues Gestühl angeschafft, 1829 wurden Altar, Orgel und Kanzel sowie ein Emporegestühl eingebaut.

Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet, im Sommer von 9-18 und im Winter bis ca. 17 Uhr.

Gut Sehestedt

Die Gutsanlage besteht aus dem 1728 erbauten Herrenhaus, drei in einer zusammenhängenden Reihe angeordneten Scheunen aus dem Jahr 1807, einer Wagenremise und einer Kate. Als wichtige Zeugnisse schleswig-holsteinischer Gutsarchitektur wurden die Bauten 1996 unter Denkmalschutz gestellt.

Die reetgedeckten Fachwerkscheunen mit Längsdurchfahrt bestehen noch in ihrer ursprünglichen Form.

Das Gut wird heute als landwirtschaftlicher Betrieb von der Familie Ahlmann geführt.

Denkmal zur Schlacht bei Sehestedt 1813

Der Obelisk erinnert an die Schlacht bei Sehestedt von 1813. Eingraviert sind die Namen der beteiligten Truppenkontingente und Offiziere, als Eingrenzung dienen Kanonenrohre.

Dem siegreichen dänisch-schleswig-holsteinischen Heer gelang es, sich in die Festung Rendsburg zurückzuziehen. Die Niederlage des dänischen Gesamtstaates konnte dadurch allerdings nicht verhindert werden. So bleibt die Schlacht als letzter Sieg der Verlierer in Erinnerung.

Der eindrucksvolle, dunkle Obelisk aus Bordesholmer Granit steht auf einem dreistufigen Sockel, der von zwölf kettenbehangenen Kanonen umzäunt wird. An den vier Seiten sind Bronzeplatten eingelassen, eine davon zeigt eine vergoldete Allegorie des Krieges.