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Winter in Eckernförde

Malerische Ostsee, entspannende Ruhe

Knackig kalt ist es an diesem Wintermorgen. Zarte Schneeflocken rieseln vom Himmel. Meine Töchter und ich schlendern am pittoresken Eckernförder Hafen entlang. An der Kaikante wird frischer Fisch direkt vom Kutter verkauft und auch wir schlagen zu.

„Na, guter Fang heute?“, beginne ich ein Gespräch mit den zwei Fischern. „Naja, geht so, ’ne...“, lautet die typisch norddeutsche Antwort. „Wir haben heute Butt und Hering, aber guck mal hier, habt ihr den schon mal gesehen?“

Der Mann in der orangefarbenen Öljacke zeigt uns – nun doch ein wenig stolz - einen kugelrunden Seehasen. „Den fängt man nicht so oft.“ Cool! finden meine Kids. Mit einer Tüte voll Butt machen wir uns auf Richtung Strand.

Nun schlendern wir weiter durch die schiefen, kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt.

Spielspass am Strand: Ahoi!

„Mama, guck mal, wie klein die Häuser sind“, staunt meine Lissy (13). Nun sind wir mittendrin in dem Gewimmel der hübschen Einkaufsstraßen. Zu gerne würde ich mich in den vielen Boutiquen austoben und Geld ausgeben, aber das stößt natürlich auf herzlich wenig Gegenliebe.

Während die Mädchen auf dem großen Spiel-Fischkutter am Strand klettern, kann ich in Ruhe eine Viertelstunde alleine an der Wasserkante spazieren. Komisch, ich komme aus dem nahen Kiel und fühle mich doch immer wie im Urlaub hier in Eckernförde. Diese herrliche langgezogene Sandbucht, die malerische Ostsee ... und dann heute noch die absolute Ruhe an diesem kalten Wintertag.

Sprottenbonbons aus der Bonbonkocherei

Wir drei werfen einen kurzen Blick durch die Scheiben des Ostsee-Infocenters. Plattfische streicheln, Seesterne in die Hand nehmen – das machen wir das nächste Mal, verspreche ich Lene (5). Alles geht eben nicht – und wir wollen doch schließlich in die Bonbonkocherei, von der alle immer so begeistert erzählen.

Dort angekommen staunen meine Mädchen nicht schlecht. Inhaber Hermann Hinrichs produziert gerade hunderte Sprottenbonbons mit seiner alten Bonbon-Walze. Es duftet nach süßen Aromen und alle Gäste dürfen die warmen Bonbons probieren.

Lissy möchte ins Museum Eckernförde. Dort sind wir vor allem von dem tollen alten Kaufmannsladen, der großen Eisenbahnanlage und der antiken Taucherausrüstung beeindruckt.

Wochenmarkt, Cafés und Klönschnack

Gleich vor der Tür des Museums findet gerade Wochenmarkt statt. Jetzt im Winter sind die Einheimischen meist unter sich, plaudern gemütlich und tragen ihre Körbe voll mit frischem Gemüse, Brot, Fisch und Fleisch. Die Kirchturmuhr schlägt laut und vernehmlich, und ich habe das Gefühl, hier in Eckernförde gerade in einer anderen, längst vergessenen Zeit zu stecken. „So, nun wird aber mal Kaffee und Kakao getrunken“, schlage ich vor. Wie praktisch: Gleich nebenan ist das wunderschöne Café Heldt, ein uraltes Traditionscafé mit Fachwerkfassade und knarrenden Holzdielen. Mandelhörnchen, Milchkaffee, heiße Schokolade mit Sahne – genau das Richtige jetzt. Die Gäste lesen Zeitschriften, schnacken mit Leuten vom Nachbartisch, entschleunigen einfach mal. Und genau das – unbeschwert entschleunigen – haben wir drei Hübschen heute auch gemacht.

Was für ein schöner Ausflug ins reizende Ostseebad Eckernförde. Das machen wir jetzt öfter

Quelle: Andrea Schmidt

Andrea Schmidt

Auf Tour durch die Eckernförder Bucht

Die freie Journalistin Andrea Schmidt ist für uns auf Tour durch die Eckernförder Bucht. Sie erlebt Land, Leute, Attraktionen so wie Du und ich. Mal ist sie mit ihren Kindern, ihren Freundinnen oder auch alleine unterwegs. Andrea war mit Eseln wandern, beim Piratenspektakel, mit dem E-Bike im Dänischen World unterwegs und auf Winter-Shopping-Tour durch das Ostseebad Eckernförde. Mal sehen was sie in nächster Zeit noch alles in unserer schönen Region erleben wird.