Ostseebad Eckernförde Logo

SCHWEDENECK: STRAND, MEER UND NATUR

Wassersportparadies Schwedeneck

Die Küstenregion Schwedeneck ist eine der wohl schönsten Gemeinden an der Ostseeküste, die Familien und Naturliebhaber gleichermaßen glücklich macht. Die traumhafte Landschaft - im Norden und Osten von der Eckernförder Bucht und der Kieler Förde umrahmt - erobert Dein Herz im Sturm. Garantiert.

Am 16 Kilometer langen Sandstrand kannst Du die Zeit mit Deiner Familie in vollen Zügen genießen. Buddeln, Plantschen, Toben ist hier angesagt – und im flachen Uferbereich machen das die kleinen Wasserratten besonders gerne! Insgesamt sechs Strände gibt es in Schwedeneck, einer schöner als der andere.

Vom Kurstrand mit Promenade und Strandkorbvermietung über idyllische Naturstrände und Hundestrände bis zum FKK-Strand. Für Meer-Aktive im Angebot: Das volle Wassersportspektrum mit Segeln, Kiten, Tauchen...

Du möchtest die Umgebung erkunden? Auf geht’s! Erlebe die zauberhaften Orte Surendorf, Dänisch Nienhof, Jellenbek, Krusendorf und Stohl, das sanft hügelige Binnenland, die zum Teil bewaldeten Steilufer und die prachtvollen Gutshäuser. Schwedeneck bietet unzählige Möglichkeiten, die Natur und Umgebung zu Fuß oder per Fahrrad zu genießen.

Camping, SUPen, Klettern und Genießen in der Eckernförder Bucht

Ein sonniges Camping-Wochenende in der Eckernförder Bucht liegt vor mir. Mein Mann, meine kleinste Tochter und ich haben uns den Campingplatz Grönwohld in Schwedeneck ausgesucht. Er liegt gut 15 Kilometer von Eckernförde entfernt, direkt an der Ostsee. Nur ein kleines Schild weist von der B 503 auf den Platz hin, ich fahre zunächst dran vorbei. Dann sind wir da. Jetzt im Sommer ist ordentlich Trubel, der Platz mit seinen gut 620 Stellplätzen und 14 Ferienhäusern ist fast ausgebucht.

Wir dürfen das nagelneue Tiny House ausprobieren, ein charmantes 20 Quadratmeter großes Holzhaus mit Terrasse, eingebauter Küche, Bad und Schlafmöglichkeiten in luftiger Höhe unterm Dach. Cooles Design, mal so ganz anders. Einfach, aber besonders. Martin, Lene und ich gehen erstmal die wenigen Schritte bis zum Strand runter. Warm, weich und weiß ist er. Und ein bisschen naturbelassen. Hier liegen auch mal Algen, hier finden sich große, hübsche Steine, die meine 7-Jährige gleich begeistert sammelt. Himmel und Meer zeigen alle Blautöne dieser Welt – von türkis bis marineblau.

Campingplatz Grönwohld

Direkt am schönen Ostseestrand erwartet Dich der familienfreundliche Campingplatz Grönwohld. Neben dem kilometerlangen Sandstrand gibt es hier ein vielfältiges Angebot an Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder. Entdecke den naturbelassenen und abwechslungsreichen Küstenabschnitt mit Dünen und Steilküsten zwischen Kiel und Eckernförde.

Eine große Zeltwiese und separate Wohnmobilplätze bieten ausreichend Platz für Kurzentschlossene und Wochenendgäste. Wer ohne eigenen Wohnwagen anreist, kann in unseren modernen Ferienhäusern oder neuen Schlafcubes einen komfortablen Campingurlaub genießen. Auch die vierbeinigen Freunde sind herzlich willkommen und toben sich am Hundestrand aus. Ein kleiner Supermarkt und die gemütliche Windbar sorgt für Dein leibliches Wohl. Für eine entspannte Entdeckungstour stehen E-Bikes zur Vermietung bereit.

Die Kiter sind in ihrem Element

Der Wind weht kräftig, die Kiter freuen sich. „Stärke vier, Nordost, nicht zu böig – sehr schön“, grinst ein Kieler Surfer zufrieden. Dutzende bunte Drachen ziehen übers Meer. Der Kieler tauscht sich mit einem Dortmunder Surfer über diesen „Hotspot“ in Schwedeneck aus. „Hier ist es noch nicht so überlaufen. Andererseits auch ein wenig durcheinander. Gerade im Sommer liegen die Badegäste mitten zwischen uns Kitern. Da muss man ganz schön aufpassen“, sagt der Dortmunder. Aber das mache eben auch den Charme aus, findet der Kieler. Ich wollte heute eigentlich auch aufs Wasser, aber als fortgeschrittener Anfänger ist mir der böige Wind dann doch zu heikel.

Am Nachmittag lässt sich der Grönwohld-Chef persönlich bei uns blicken: Michael Kreuzer, ein großgewachsener, lässiger Typ mit etwas längeren Haaren. Früher war er Möbeldesigner, vor 15 Jahren übernahm er dann den Platz und baute ihn nach und nach aus. Der 59-Jährige ruht in sich selbst, von Hektik keine Spur. Und diese Entspanntheit zeigt sich auch auf seinem Platz: „Wir haben hier keine großartigen Beschilderungen, keine Verbotsschilder. Jeder soll sich wohlfühlen. Und ich finde, wir haben hier eine irre Mischung von Leuten.“

„Schreiben Sie bloß nicht Geheimtipp!“

Abends gehen mein Mann, meine Tochter und ich gemütlich essen im Restaurant auf dem Campingplatz. Wir sitzen an selbstgezimmerten Tischen zwischen rankendem Wein, Schwalbennestern und einem total gemischten Publikum. Junge Familien, alteingesessene Camper, Jugendliche, die Segeln lernen – alles dabei. Ich komme mit einem Pärchen aus Krefeld ins Gespräch. „Hier ist alles so herrlich unorganisiert, nicht so Schicki Micki. Aber schreiben Sie bloß nichts von Geheimtipp! Dann ist es ja keiner mehr“, sagt die Frau in gespieltem Entsetzen. Wir lachen. Okay, habe ich nicht gesagt.

SUPen – eigentlich ganz leicht

Am nächsten Morgen probieren Martin, Lene und ich das Stand-Up-Paddeling aus. Gleich auf dem Platz liegt idealerweise die Wassersportschule „Wassersport Schwedeneck“. Alles ist hier bunt angestrichen – ein bisschen karibisches Flair direkt an der Ostsee. Bernd – natürlich total relaxed – staffiert uns mit Boards aus, und wir eilen an diesem windstillen, sonnigen Tag ans Meer. Rauf aufs Brett, Paddel rein ins glasklare Wasser, dahingleiten und träumen. Naja, ganz so ist es in Wirklichkeit nicht. Der ein oder andere von uns verliert das Gleichgewicht, wir platschen ins Wasser, Lene lacht und lacht. Herrlich!

Irgendwann haben wir alle den Dreh raus, kurven ein bisschen raus Richtung Sandbank und springen ins 20 Grad warme Meer. Weiter draußen dümpeln vereinzelt weiße Segelboote, und auch ein schicker Dreimaster ist unterwegs. Hinter dem Strand liegt das sattgrüne Hinterland – das ist schon ein schönes Fleckchen Erde hier. Weiter links im Wasser findet gerade ein Windsurfkurs statt. Wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht aufeinander fahren. Wenn ein Haufen Anfänger losgelassen wird...

Nervenkitzel im Hochseilgarten

Wir haben heute noch mehr auf dem Programm. Unsere Tochter will unbedingt klettern. Kurz vor Eckernförde – bei Altenhof - liegt der Hochseilgarten Eckernförde. Ich kenne ihn schon. In einem Buchenwald haben die Betreiber 14 unterschiedliche Parcours aufgebaut. Manche sind leicht, manche aber auch extrem anspruchsvoll. Wer möchte, kann in 25 Meter Höhe klettern, über wackelige Hängebrücken oder Slacklines balancieren oder sich – gefühlt – wie Tarzan in den freien Fall stürzen. Nervenkitzel pur – ich bin ein Fan vom Hochseilgarten, auch wenn ich echt Respekt davor habe.

Wir werden ausgestattet mit Gurt und Helm, bekommen von der Sportstudentin Lilly eine tolle, kompakte Einweisung und klettern los. Lene macht das super, versteht auch schnell die Technik mit dem Ein- und Ausklicken der Karabiner, und marschiert mutig drauf los. Hochkonzentriert ist ihr Gesichtsausdruck – wie süß! Und wie stolz sie ist, wenn sie wieder einen Parcours gut gemeistert hat. Wir machen heute nur die leichteren Wege, aber ich weiß, wie sich die roten, grünen und schwarzen Runden anfühlen. Über mir in luftiger Höhe stöhnt gerade eine junge Frau hörbar auf – sie traut sich nicht weiter, schafft es aber trotzdem. „Normalerweise sind es die Männer, die sich ab und zu selbst überschätzen“, lächelt Mitarbeiter Henrique. „Frauen klettern durchdachter – und die mutigsten sind die Kinder.“

Lecker Essen in Eckernförde

Abends fahren wir drei noch nach Eckernförde rein. Ich kenne das Küstenstädtchen sehr gut und liebe es, dort essen zu gehen. Heute ist mein Lieblingsitaliener dran: das Ristorante La Taverna in der Kieler Straße. Die Pizzen sind so groß wie Wagenräder, alles ist frisch und lecker. Lene gönnte sich einen großen Eisbecher. Zum Abschluss genieße ich noch einen Amaretto, der auf’s Haus geht. Und dann schlafen wir noch eine letzte Nacht im Tiny House - natürlich nicht, ohne vorher den Sonnenuntergang am Strand gesehen zu haben. Ein schönes Wochenende geht zu Ende – aber es spricht ja nichts gegen eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Andrea Schmidt

Auf Tour durch die Eckernförder Bucht

Die freie Journalistin Andrea Schmidt ist für uns auf Tour durch die Eckernförder Bucht. Sie erlebt Land, Leute, Attraktionen so wie Du und ich. Mal ist sie mit ihren Kindern, ihren Freundinnen oder auch alleine unterwegs. Andrea war mit Eseln wandern, beim Piratenspektakel, mit dem E-Bike im Dänischen World unterwegs und auf Winter-Shopping-Tour durch das Ostseebad Eckernförde. Mal sehen was sie in nächster Zeit noch alles in unserer schönen Region erleben wird.